Von der Garage zur Manufaktur
In einer Garage fing alles an. Heute machen wir unsere Schoggi in der eigenen Manufaktur in Adliswil. Dazwischen? Jede Menge Kakao, Leidenschaft und eine ziemlich wilde Reise.
Die Geschichte vom Taucherli beginnt im Frühling 2009 am Zürichsee. Michel Bourquin ist gerade von einer Reise aus den Niederlanden zurück. Von dort bringt er eine Idee mit, die ihn nicht mehr loslässt: Trinkschokolade. Ein Produkt, das damals im Schweizer Schoggi-Markt noch kaum bekannt ist.
Am Zürichsee beobachtet Michel die Taucherli. Wie sie abtauchen, für einen Moment verschwinden und irgendwo wieder an der Oberfläche auftauchen. Und plötzlich passt alles zusammen. Die Schoggi, die in die heisse Milch getaucht wird. Das Taucherli im Zürichsee. Und eine Idee, die einen Namen braucht. Taucherli ist geboren.
Ein paar Jahre später beginnt das nächste Kapitel. 2015 übernimmt Kay Keusen das Taucherli. Er verlegt die Produktion in seine Garage mitten im Kreis 5 in Zürich und taucht noch tiefer in die Welt der Schokolade ein. Er entwickelt, macht, baut, probiert und startet wieder von vorne. Ein ziemlicher Chrampf in den viel zu engen Räumen.
Maschinen kosten richtig viel Geld! Der Schokoladen-Kühltunnel ist die erste von vielen grösseren Investitionen. Als nächstes folgt der Umzug im Jahr 2017 nach Zürich Schwamendingen in eine alte Postfiliale. Aber die Raumhöhe ist zu tief für einige der Maschinen!
Deshalb zügelt das Taucherli erneut und ist seit 2019 in Adliswil an der Stadtgrenze zu Zürich heimisch. Im selben Jahr werden zwei Tafeln von der Academy of Chocolate, dem weltweit wichtigsten Bean-to-Bar Preis der Schokoladen-Branche, mit Silber für Ghana 100% und Bronze für die Mexico 70% ausgezeichnet.
2020 sind endlich alle Maschinen in Betrieb. Gleichzeitig wächst die Taucherli-Fan-Gemeinde und das Schoggi-Sortiment stetig.
Im Jahr 2021 wird die 80% Betulia B9 von der Academy of Chocolate mit Gold gekürt. Ebenfalls werden die Cameroon 70%, die 70% Betulia B6, die Nicaragua 72% und die Colombia 77% mit Bronze ausgezeichnet.
Das Jahr 2024 bringt eine Veränderung mit sich: Kay verlässt das Taucherli und Lukas übernimmt neu die Führung. Als Head of Taucherli und Mitinhaber bringt Lukas kreative Ideen, frischen Wind und spannende Visionen in das Unternehmen. Sein Traum ist, dass das Taucherli fliegen lernt und weiterhin gesund und munter wächst.
In der Manufaktur wirken Mustafa der Produktionsleiter mit Fatma, Ricardo und Lodoe ihre sensorischen Schoggi-Wunder. Dabei werden sie von Lucy tatkräftig unterstützt. Sie sind dafür zuständig, dass die Schokolade in höchster Qualität hergestellt und zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort geliefert wird.
Asli ist Sales- und Marketing-Profi und bringt neben der Strategie auch neue Produkt-Ideen aufs Blatt und setzt Visionen in die Realität um. Als Stellvertretung von Lukas ist sie seine Sparring-Partnerin und steht ihm beratend zur Seite.
Sara rockt die Schoggi-Admin. Sie jongliert mit eingehenden Bestellungen und den Zahlen in der Buchhaltung. Als Schnittstelle zur Produktion behält sie den Überblick wenn sich die Aufträge Ende Jahr, zur Schoggi-Hochsaison, stapeln.
Das Taucherli wäre heute nicht so stark ohne seine Freunde. Von Anfang halfen Kays Eltern, die schon mal tagelang Tafeln verpackt haben. Ilona hatte mit viel Passion eine neue Webseite aufgebaut, gesunde Strukturen in das Start-up gebracht und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg von Taucherli. Claudio bereicherte das Taucherli mit ausgeklügelten Rezepturen, wertvollen Projekten und wichtigen Kooperationen.
Ein ebenso wichtiger unseres erweiterten Teams war Davide, ein kreativer Kopf der die coolsten Designs entwirft. Chris ist Fotografie-Künstler und lichtet unser Team regelmässig von seiner Schokoladen-Seite ab, während Rafa unsere Produkte ins beste Licht rückt.
An dieser Stelle auch ein grosses Merci an alle Spezialitäten-Läden und Detailhändler, die mit uns seit Beginn zusammenarbeiten!
Ist das Taucherli nun sesshaft geworden? Aber nein, auch wir ziehen immer wieder weiter. Mit im Gepäck ist unsere Abenteuerlust, Neugier und das Versprechen: Es gibt immer Zeit, um verrückte Ideen auszuprobieren.
Darum: Komm mit uns auf die sensorische Reise der Bean-to-Bar-Schokolade. Wir haben erst gestartet!